Wheel Strategy Screener
Die Wheel-Strategie ist eine Optionsstrategie, bei der du mit Cash-Secured Puts und Covered Calls regelmäßig Prämien einnehmen und dir so ein zusätzliches passives Einkommen aufbauen kannst, wenn du bereit bist, geeignete Aktien auch wirklich zu kaufen und zu halten.
Der wichtigste Teil der Wheel-Strategie ist der Einstieg über den richtigen Cash-Secured Put.
Genau dort passieren die meisten guten und schlechten Entscheidungen. Wer den Put sorgfältig auswählt, startet die Wheel-Strategie mit mehr Kontrolle, einem klaren Plan und oft auch entspannter.
Wenn du nach einem Wheel-Strategy-Screener suchst, willst du meist vor allem eines: passende Aktien, saubere Cash-Secured-Put-Setups und einen strukturierten Einstieg in die Wheel-Strategie finden.
Die Strategie selbst ist leicht zu verstehen. Schwieriger ist oft die Umsetzung in der Praxis: Welche Aktie passt überhaupt? Welcher Put wirkt nicht nur wegen der Prämie attraktiv, sondern auch im Hinblick auf das Risiko? Und wie wirkt sich ein neuer Put später auf das gesamte Portfolio aus? Genau auf diesen ersten und wichtigsten Schritt des Wheels haben wir uns spezialisiert.
Bevor ein Put-Setup im Screener angezeigt wird, nimmt dir unser Algorithmus bereits viel Vorarbeit ab: von der Auswahl aus vielen möglichen Kandidaten über eine fundamentale Grundprüfung mit wichtigen Fundamentaldaten und einer technischen Analyse bis hin zu Liquiditätsanalyse, Handelbarkeitscheck, zusätzlicher Optionsbewertung und klar sichtbaren Warnsignalen.
Was ist die Wheel-Strategie?
Die vereinfachte Wheel-Strategie besteht aus zwei einfachen Schritten, die sich wiederholen können.
1. Du verkaufst einen Put auf eine Aktie, die du auch wirklich besitzen würdest.
2. Wenn dir die Aktie eingebucht wird, verkaufst du darauf einen Covered Call.
Kommt es nicht zur Einbuchung, behältst du die Prämie und kannst später erneut einen Put verkaufen. Wird dir die Aktie eingebucht, wechselst du in den Covered-Call-Teil der Strategie.
Darum heißt das Ganze auch "Wheel": Der Ablauf kann sich wie ein Kreis immer wiederholen.
Bist du bereit für die Wheel-Strategie?
Mit diesem Wheel-Strategie-Test kannst du direkt prüfen, ob du die Wheel-Strategie nicht nur theoretisch verstanden hast, sondern auch die praktische Umsetzung sauber einordnen kannst.
Der Test ist bewusst nicht als reine Wissensabfrage gebaut, sondern als Praxis-Check für typische Denkfehler und Umsetzungsrisiken der Wheel-Strategie. Im Fokus steht nicht nur, ob du Begriffe kennst, sondern ob du die Logik, Risiken und Entscheidungen der Strategie in der Praxis sauber einordnen kannst.
- Verstehst du die Grundlogik aus Cash-Secured Put, Einbuchung und Covered Call wirklich als zusammenhängenden Ablauf?
- Kannst du zwischen attraktiver Prämie und echtem Risiko unterscheiden?
- Denkst du Kapitalbindung, Kontraktgröße und mögliche Einbuchung von Anfang an mit?
- Ordnest du Delta, Break-even, Liquidität und Event-Risiko im richtigen Kontext ein?
- Prüfst du neue Wheel-Trades auch auf Positionsgröße, Sektor-Konzentration und Portfolio-Wechselwirkung?
- Arbeitest du eher prozessbasiert oder eher impulsiv auf Basis einzelner Prämien?
Warum die Wheel-Strategie auch Triple Income genannt wird
Die Wheel-Strategie wird manchmal auch als Triple Income Strategy bezeichnet. Der Grund dafür ist, dass im Ablauf bis zu drei verschiedene Einkommensquellen zusammenkommen können.
- Put-Prämie: Du nimmst beim Verkauf des Cash-Secured Put die erste Prämie ein.
- Call-Prämie: Nach der Einbuchung kannst du mit Covered Calls weitere Prämien verdienen.
- Möglicher Kursgewinn: Wenn die Aktie später über deinem Einstand oder über dem Call-Strike verkauft wird, kann zusätzlich ein Gewinn aus der Aktienbewegung entstehen.
Warum der Put der wichtigste Schritt ist
Viele Erklärungen zur Wheel-Strategie sprechen sehr schnell über den Covered Call. Das ist aus unserer Sicht zu kurz gedacht. Der wichtigste Schritt ist der Cash-Secured Put am Anfang.
Anders gesagt: Wenn du einen schlechten Put auf eine schlechte Aktie verkaufst, wird der Rest des Wheels oft mühsam. Wenn du einen guten Put auf eine Aktie verkaufst, die du gern besitzen willst, wird auch die nächste Phase deutlich einfacher.
Genau hier liegt unsere Stärke: Wir erklären die Wheel-Strategie nicht nur, sondern helfen dir dabei, den wichtigsten Schritt sauber umzusetzen: die Auswahl eines passenden Cash-Secured Puts.
- Hier entscheidest du, welche Aktie du notfalls kaufen musst.
- Hier legst du fest, zu welchem Preis du kaufen würdest.
- Hier bestimmst du, wie viel Prämie du einnimmst.
- Hier entsteht das Risiko, falls der Aktienkurs später deutlich fällt.
- Mit dem Screener strukturierst du die Vorauswahl.
- Mit dem Analyzer prüfst du Qualität und Warnsignale.
- Mit dem Planner siehst du, ob der Trade überhaupt ins Portfolio passt.
Wie du passende Aktien und Put-Setups schneller findest
Die größte Herausforderung ist oft nicht die Theorie, sondern die Vorauswahl. Es gibt viele Aktien, viele Verfallstermine und viele mögliche Puts. Wer alles manuell durchsucht, verliert schnell Zeit und Überblick.
Das ist besonders für Wheel-Nutzer wichtig. Denn je besser die Vorauswahl, desto geringer ist die Chance, dass du nur wegen einer attraktiven Prämie in ein schwaches Setup rutschst. Gleichzeitig sparst du Zeit bei der Suche nach passenden Aktien für die Wheel-Strategie.
Mit zwei einfachen Slidern legst du im Screener fest, welche Setups zu dir passen: Rendite in % pro Jahr und Risiko über das Delta.
- Er spart Zeit bei der Auswahl.
- Er reduziert Informationsüberfluss.
- Er bringt Struktur in die Vorauswahl.
- Er nutzt einen KI-optimierten Algorithmus, um aus vielen Möglichkeiten schneller relevante Kandidaten herauszufiltern.
- Er hilft dir, aus vielen US-Aktienoptionen schneller die relevanten Put-Setups zu finden.
Wichtig für Einsteiger: 1 Put bedeutet 100 Aktien
Ein Optionskontrakt Put oder Call bezieht sich auf 100 Aktien.
Genau deshalb heißt der erste Schritt cash-secured put.
Cash secured bedeutet: Du hältst das nötige Geld bereits bereit, bevor du den Put verkaufst.
Du hinterlegst das Geld nicht, weil du sicher kaufen willst, sondern weil du beim Verkauf des Put diese Kaufpflicht übernimmst.
- Verkaufst du 1 Put, dann gehst du die Pflicht ein, im Fall der Einbuchung 100 Aktien zu kaufen.
- Verkaufst du 2 Puts, dann kann es um 200 Aktien gehen.
- Du verkaufst 1 Put mit 95 USD Strike.
- Ein Kontrakt steht für 100 Aktien.
- Du musst also 100 x 95 USD = 9.500 USD für eine mögliche Einbuchung reservieren.
So startet die Wheel-Strategie in der Praxis
Ein sauberer Start sieht für Einsteiger meist so aus.
Wichtig: Der Verkauf eines Put ist kein Trick für schnelles Geld. Er ist eher ein geplanter Kaufversuch mit Prämie.
Wenn du eine Aktie günstiger als zum aktuellen Kurs kaufen möchtest, kannst du bewusst einen Put wählen, bei dem eine Einbuchung wahrscheinlicher ist. Wenn du dagegen den Fokus stärker auf wiederholte Prämieneinnahmen legst, wirst du meist Delta konservativer auswählen.
- Du suchst eine Aktie, die du langfristig okay findest.
- Du wählst einen Put-Strike, bei dem du die Aktie gern kaufen würdest.
- Du hältst genug Cash bereit, um 100 Aktien kaufen zu können.
- Du nimmst die Put-Prämie ein.
- Du wartest, ob der Put wertlos verfällt oder ob du eingebucht wirst.
Unser Ansatz für Wheel-Nutzer: Auswählen, analysieren, diversifizieren
Wir sehen die Wheel-Strategie nicht nur als Erklärung, sondern als Workflow.
Mit dem Screener grenzt du passende Put-Kandidaten schneller ein, statt dich manuell durch unzählige Daten arbeiten zu müssen.
Mit dem Analyzer prüfst du, ob ein Kontrakt nicht nur attraktiv aussieht, sondern auch qualitativ passt.
So kannst du einen Put strukturierter prüfen.
- Wir schauen nicht nur auf Rendite.
- Wir machen Warnsignale sichtbar.
- Wir übersetzen komplexe Kennzahlen in klarere Signale.
Mit dem Planner siehst du, wie sich neue Puts, Bestandsaktien und laufende Covered Calls gemeinsam auf dein Portfolio auswirken.
Das ist besonders dann wichtig, wenn du nicht nur einen einzelnen Trade hast, sondern mehrere offene Positionen planst oder bereits im Depot hältst. Viele denken bei der Wheel-Strategie nur an einen einzelnen Put oder einen einzelnen Covered Call.
Gerade für aktive Wheel-Nutzer mit mehreren Positionen ist das ein großer Vorteil. Ein guter einzelner Put kann trotzdem schlecht fürs Gesamtportfolio sein. Der Planner macht genau dieses Risiko sichtbar.
Besonders wertvoll ist das, wenn du mehrere Sektoren sauber ausbalancieren willst. Denn nicht nur die Anzahl der Positionen zählt, sondern auch, wie sich dein Kapital über Sektoren verteilt. Genau hier helfen Sektorallokation und ETF-Sektorallokation, damit die tatsächliche Exponierung im Portfolio sichtbar wird. So wird aus einer einzelnen Wheel-Idee eine besser geplante Portfolio-Entscheidung.
Zusätzlich kann der Planner mit einer Simulation aus den Screener-Kandidaten automatisch einen Portfoliovorschlag berechnen. Du steuerst dabei live mit deinen Einstellungen für gewünschte Rendite und maximales Risiko über Delta. So bekommst du nicht nur einzelne Ideen, sondern direkt einen strukturierten Vorschlag für ein mögliches Ergänzungsportfolio und siehst, wie mehrere neue Positionen gemeinsam wirken.
Diese Planungsansicht kannst du exportieren und damit dein aktuelles und dein Zielportfolio besser festhalten.
- du hast vielleicht schon Bestandsaktien
- du hast vielleicht schon laufende Covered Calls
- du möchtest vielleicht neue Puts ergänzen
- der Planner macht Diversifikation sichtbar
- er zeigt Konzentrationsrisiken
- er macht Kapitalbindung früh erkennbar
- er zeigt Sektorallokation im Bestandsportfolio und dem Ergänzungsportfolio
- er berücksichtigt auch ETF-Sektorallokation, weil ETFs oft verschiedene Sektoren gleichzeitig enthalten und die Einordnung im Portfolio dadurch anspruchsvoller wird
- er hilft dir zu verstehen, wie Bestandsaktien, Covered Calls und neue Puts zusammenwirken
Was passiert, wenn dir 100 Aktien eingebucht werden?
Wenn der Aktienkurs am Verfallsdatum unter deinem Put-Strike liegt, kann es passieren, dass dir 100 Aktien eingebucht werden. Das ist kein Fehler der Strategie, sondern ein normaler Teil davon.
Ab diesem Moment besitzt du die Aktie. Danach kommt der zweite Teil des Wheels: Du kannst einen Covered Call auf diese 100 Aktien verkaufen.
Dabei gibt es für Einsteiger zwei einfache Wege.
Wenn dir die Aktie zum Put-Strike eingebucht wurde, kannst du einen Call genau auf diesem Preis verkaufen.
Diese Variante passt gut, wenn du den Prozess möglichst klar und regelbasiert halten möchtest.
- du nimmst wieder eine Prämie ein
- wenn die Aktie abgerufen wird, steigst du wieder zu deinem Einbuchungspreis aus
- die Wheel-Logik bleibt einfach und gut wiederholbar
Wenn du glaubst, dass die Aktie kurzfristig noch steigen könnte, kannst du einen höheren Call-Strike wählen.
Wichtig: Verkaufst du einen Call unter deinem damaligen Put-Strike und die Aktie steigt auf diesen Call-Strike, bekommst du zwar die Prämie, verkaufst deine Aktien aber mit Kursverlust.
- du nimmst ebenfalls eine Prämie ein
- wenn die Aktie steigt und abgerufen wird, bekommst du zusätzlich einen Kursgewinn
- die Call-Prämie ist oft kleiner als bei einem Strike direkt am Einbuchungspreis
Was tun, wenn die Aktie nach Einbuchung stark gefallen ist?
Manchmal fällt eine eingebuchte Aktie so stark, dass ein Covered Call auf dem Einbuchungs-Strike kaum noch Prämie bringt oder gar nicht sinnvoll ist.
Dann ist wichtig: Du musst das Wheel nicht um jeden Preis sofort fortsetzen.
Für Einsteiger gibt es in so einer Situation meist drei einfache Möglichkeiten.
Wenn der Kurs deutlich unter deinem Einbuchungspreis liegt, kann es sinnvoll sein, vorerst keinen Covered Call zu verkaufen. So gibst du der Aktie Zeit für eine mögliche Erholung und kannst die Position in Ruhe neu bewerten.
Diese Fragen kannst du dir dann stellen:
- Will ich diese Aktie heute zu diesem Kurs immer noch besitzen?
- War der Rückgang nur normaler Marktlärm oder hat sich die Qualität der Aktie verschlechtert?
- Möchte ich später wieder Calls verkaufen oder die Position lieber beenden?
- du vermeidest einen Call zu einem ungünstigen Strike
- du gibst der Aktie Zeit für eine mögliche Erholung
- du triffst die nächste Entscheidung nicht unter Druck
- du nimmst in dieser Zeit keine neue Call-Prämie ein
Das ist möglich, wenn du bewusst akzeptierst, dass die Aktien auch mit Verlust verkauft werden könnten.
- du nimmst trotzdem wieder Prämie ein
- du hast einen klaren Ausstiegsplan
- steigt die Aktie über den Call-Strike, kannst du mit realisiertem Verlust ausgebucht werden
Wenn sich deine Meinung zur Aktie geändert hat, kann auch ein sauberer Ausstieg die beste Lösung sein.
- du beendest das Risiko
- du blockierst nicht länger Kapital in einer Position, die nicht mehr zu deinem Plan passt
- der Verlust wird sofort realisiert
Einfaches Zahlenbeispiel zur Wheel-Strategie
Nehmen wir eine Aktie, die heute bei 100 USD steht.
- Du verkaufst einen Put mit 95 USD Strike.
- Du bekommst 3 USD Prämie pro Aktie.
- Ein Kontrakt bezieht sich auf 100 Aktien.
- Du nimmst also sofort 300 USD ein.
Bleibt die Aktie über 95 USD, verfällt der Put wertlos.
- du behältst die 300 USD
- du kaufst keine Aktien
- du kannst später den nächsten Put verkaufen
Fällt die Aktie unter 95 USD, werden dir 100 Aktien zu 95 USD eingebucht. Dein rechnerischer Einstieg verbessert sich durch die erhaltene Prämie.
- Kaufpreis: 95 USD
- erhaltene Put-Prämie: 3 USD
- effektiver Einstieg: 92 USD
Jetzt besitzt du 100 Aktien mit einem effektiven Einstieg von 92 USD.
Wenn die Aktie bei Verfall über 95 USD steht und du einen Covered Call mit 95 USD Strike für 2 USD Prämie verkaufst, ergibt sich folgendes Bild.
- deine 100 Aktien werden zu 95 USD verkauft
- Kursgewinn gegenüber effektivem Einstieg: 3 USD pro Aktie
- Call-Prämie: 2 USD pro Aktie
- Gesamtgewinn in dieser Phase: 5 USD pro Aktie oder 500 USD
- inklusive erster Put-Prämie ergibt sich ein Gesamtgewinn von 800 USD
Wenn du stattdessen einen Covered Call mit 100 USD Strike für 1 USD Prämie verkaufst, sieht es so aus.
- deine 100 Aktien werden zu 100 USD verkauft
- Kursgewinn gegenüber effektivem Einstieg: 8 USD pro Aktie
- Call-Prämie: 1 USD pro Aktie
- Gesamtgewinn in dieser Phase: 9 USD pro Aktie oder 900 USD
- inklusive erster Put-Prämie ergibt sich ein Gesamtgewinn von 1.200 USD
- Ein Call zum gleichen Strike ist oft einfacher und bringt meist mehr laufende Prämie.
- Ein Call mit höherem Strike bringt meist weniger Prämie, lässt dir aber mehr Raum für zusätzliche Kursgewinne.
- Willst du den Ablauf möglichst einfach halten, dann vermiete den Call am Einbuchungs-Strike.
- Willst du der Aktie etwas Luft nach oben geben, dann wähle einen höheren Strike.
Vorteile der Wheel-Strategie
- Du nimmst Prämien schon beim Einstieg ein.
- Du kaufst Aktien nicht blind zum Marktpreis, sondern mit geplantem Wunschpreis.
- Nach Einbuchung kannst du mit Covered Calls weitere Prämien einnehmen.
- Der Ablauf ist klar, wiederholbar und leichter zu verstehen als komplexere Strategien.
Typische Fehler
- nur auf hohe Prämien schauen
- Aktien wählen, die man eigentlich gar nicht besitzen möchte
- den Put ohne klaren Plan auswählen
- nur auf einen einzelnen Kontrakt schauen und das Portfolio vergessen
Für wen eignet sich die Wheel-Strategie?
Die Wheel-Strategie passt am ehesten zu dir, wenn du:
Sie passt eher nicht gut, wenn du:
- geeignete Aktien ohnehin gern günstiger kaufen würdest
- regelmäßige Prämien, zusätzliche Mieteinnahmen und den Gedanken an passives Einkommen interessant findest
- einen einfachen, strukturierten Ablauf bevorzugst
- bereit bist, 100 Aktien pro Optionskontrakt zu übernehmen
- keine Aktien eingebucht bekommen willst
- sehr schnelle, stark gehebelte Trades suchst
- keinen klaren Plan für Positionsgröße und Risiko hast
Warum Risiko nicht nur über die Prämie gemessen werden sollte
Eine hohe Prämie klingt attraktiv. Aber eine hohe Prämie allein macht einen Put noch nicht gut.
Deshalb sollte ein Put nie nur nach einer Zahl ausgewählt werden.
Genau hier hilft unser Analyzer mit einer klareren Qualitätsprüfung. Er unterstützt dabei, Rendite, Warnsignale und Kontraktqualität nicht isoliert, sondern gemeinsam zu betrachten.
- mehr Rendite bedeutet auch mehr Risiko
- attraktiv aussehende Setups können schwächere Qualität haben
- ein einzelner guter Wert reicht nicht, wenn der Rest der Signale auf rot steht
Häufige Fragen zur Wheel-Strategie
Was prüft der Wheel-Readiness-Test konkret?
Der Test prüft nicht nur Begriffe, sondern vor allem, ob du die praktische Logik der Wheel-Strategie sauber einordnen kannst: Assignment, Kapitalbindung, Strike-Auswahl, Liquidität, Risiko und Portfolio-Fit.
Damit dient er eher als praxisnaher Selbstcheck für Wheel-Nutzer als als reine Theorie-Abfrage.
Wie viele Fragen umfasst der Wheel-Readiness-Test?
Der Test zieht bis zu 12 Fragen aus den von dir ausgewählten Themenbereichen. Dadurch bleibt der Ablauf kompakt, während du trotzdem gezielt Grundlagen, Assignment, Risiko, Umsetzung, Portfolio-Fit und Mindset abdecken kannst.
Ist die Wheel-Strategie für Anfänger geeignet?
Ja, aber nur dann, wenn der Start mit dem Put wirklich verstanden wird. Der einfachste Zugang ist: im Screener auswählen, dann im Analyzer analysieren und danach ein Portfolio zusammenzustellen. Achte dabei darauf, dass du Aktien wählst, die du wirklich kaufen würdest.
Ist die Wheel-Strategie gut für passives Einkommen?
Viele nutzen die Wheel-Strategie, um über Prämien wiederkehrende Einnahmen aufzubauen. Vereinfacht gesagt kann man das mit Mieteinnahmen vergleichen, weil du über Puts und Covered Calls regelmäßig Prämien einnimmst.
Trotzdem bleibt die Strategie mit Risiken verbunden und funktioniert nur dann sinnvoll, wenn die Aktienauswahl und das Risikomanagement stimmen.
Was ist wichtiger: Put oder Covered Call?
Der Put ist wichtiger. Dort legst du Aktie, Kaufpreis, Risiko und Startprämie fest. Der Covered Call ist danach eher der Folgeprozess.
Warum ist ein Wheel Strategy Screener hilfreich?
Weil die Qualität des Wheels meist schon vor dem ersten Trade entschieden wird. Der Screener hilft dir, bessere Aktien und bessere Put-Setups zu finden, statt nur hohe Prämien zu jagen.
Unser Screener unterstützt diese Vorauswahl zusätzlich mit einem KI-optimierten Algorithmus, damit du schneller bei den wirklich relevanten Kandidaten landest.
Wie finde ich gute Aktien für die Wheel-Strategie?
Geeignete Aktien für die Wheel-Strategie sind in der Regel Werte, die du im Fall einer Einbuchung auch wirklich besitzen möchtest.
Wichtig sind nicht nur Prämie und Rendite, sondern auch Risiko, Qualität, Liquidität und die Frage, ob die Position überhaupt noch in dein Portfolio passt.
Was bringt mir der Analyzer bei der Wheel-Strategie?
Der Analyzer hilft dir, einen Put nicht nur nach Rendite, sondern auch nach Qualität, Warnsignalen und Gesamteindruck zu prüfen. So kannst du Setups strukturierter validieren.
Warum ist der Planner bei der Wheel-Strategie wichtig?
Weil ein guter Einzeltrade trotzdem schlecht ins Gesamtportfolio passen kann. Der Planner hilft dir zu sehen, wie sich Bestandsaktien, Covered Calls und neue Puts gemeinsam auf Diversifikation, Sektor-Konzentration und Kapitalbindung auswirken.
Was ist besser: Covered Call auf dem gleichen Strike oder auf einem höheren Strike?
Ein Covered Call auf dem gleichen Strike ist meist einfacher und bringt oft etwas mehr laufende Prämie. Ein höherer Strike bringt meist weniger Prämie, lässt dir aber mehr Raum für zusätzliche Kursgewinne.
Welche Variante besser passt, hängt davon ab, ob du eher auf einfache Mieteinnahmen oder etwas mehr Kurschance setzen willst.
Was passiert, wenn die Aktie stark fällt?
Dann kannst du trotz Prämien im Minus liegen, weil du die Aktie zu einem höheren Preis übernehmen musst, als sie aktuell wert ist. Genau deshalb ist die Aktienauswahl so entscheidend.
Fazit
Die Wheel-Strategie ist leicht zu verstehen, aber der Erfolg hängt stark vom ersten Schritt ab. Genau deshalb lohnt es sich, den Put nicht nur nach Prämie auszuwählen, sondern strukturiert vorzugehen.
Unser Ansatz dafür ist klar: Auswählen mit dem Screener, Analysieren mit dem Analyzer und Diversifizieren mit dem Planner.
Wenn du die Wheel-Strategie nicht nur verstehen, sondern besser umsetzen willst, brauchst du mehr als eine allgemeine Erklärung. Du brauchst einen klaren Ablauf für Auswahl, Analyse und Diversifikation.
Vertiefe als Nächstes die Themen Cash-Secured Put Strategie, Covered Call vs Cash-Secured Put und Put-Strike auswählen.